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Von der Kunst, der Architektur
und über die Wälder

Die Lebensreise von Ignazio Vok

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Deutsch
32,7 x 26 cm
216 Seiten
430 Abb.
Hardcover
Juni 2018

ISBN 978-3-944874-83-8


»Mein Leben war an sich nichts „Großes“, war aber von vielem etwas.« Mit diesen Worten beginnt das autobiografische Werk von Ignazio Vok (*1938 Ljubljana), eines bemerkenswert bescheidenen Mannes. Sammler, Architekt, Unternehmer, Jäger, Familienmensch – von allem etwas und doch so viel mehr!

Neben der reich bebilderten Familiengeschichte, dem unternehmerischen Erfolg der Familie, der großen Naturverbundenheit und seiner Architektur-Begeisterung widmet Vok ein umfassendes Kapitel seiner Kunst- und Sammelleidenschaft. Beim Aufschlagen dieser Seiten wird der Leser an eine moderne ostasiatische und europäische Kunst- und Wunderkammer erinnert mit unzähligen chinesischen Porzellanen und Möbel, japanischer Glas- und Lackarbeiten, japanischer Schriftkunst, Gemälden und Alten Meistern, Suzanis aus Zentralasien, Kelims, afrikanischer Skulpturen, Silber, Bronze, aber auch zeitgenössischer Kunst und vielem mehr. Es verwundert nicht, dass Ignazio Vok den »Jospeh McMullan Award«, die höchste Auszeichnung auf dem Gebiet der Teppiche und Textilien aus der islamischen Welt, für seine einflussreiche Sammlertätigkeit von 1980 bis 2015 erhielt. Nicht nur die Kunst begleitete den Sammler dauerhaft, sondern auch besondere Menschen und Freunde. Diesen Wegbegleitern ist ein weiteres Kapitel gewidmet, u.a. Giorgio Calligaris, Ingeborg Bachmann, Konrad Bernheimer, Giselbert Hoke, Angelo Macola, Heinz von Perckhammer, Ariprand Thurn-Valsassina, Heinz Hilmer, Franz Hart, Franz Riepl, Friedrich Kurrent, Christian und Irmin Seidel. Mit diesem Buch schafft Vok ein einzigartiges Vermächtnis in dem er zugleich »Beschreiber des eigenen Schauspiels« und »Schauspieler« ist.

Vok betitelt sich selbst als einen »apolitischen Mitteleuropäer«, im engeren Sinne ein Alpen-Adria-Mensch, der mit modernen Ansichten, einer immerwährenden Neugier, seiner Ehrlichkeit und seinem Humor den Leser überrascht. Zeitlebens ist Vok ein demütiger Mensch geblieben, der nicht vergisst, »während der Lebensreise alle Blumen entlang des Weges anzulächeln.«

Eine Besonderheit ist die Fülle an Gedanken aus seinem Leben und Aphorismen:

»Ich war immer neugierig, fast auf alles. Ist das einer nicht, geht die Hälfte der Welt an ihm vorbei.« 

»Wir sind nicht Eigentümer, sondern in Wahrheit nur Verwalter der Güter, die wir besitzen.« 

»Sammeln von Kunst ist entlang des Weges so vielfältig, so wechselhaft und veränderbar, dass es fast einer zweiten Biographie gleichkommt. Meine Lebensreise war auch eine Kunstreise.« 

»Weitere Regeln: Die Lebenspartner sollen auf die geschäftlichen Entscheidungen keinen Einfluss haben und von der Firma fernbleiben. Freunde darf man nicht anstellen. Man verliert sie sonst.«