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Stille Post

Herlinde Koelbl

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17,5 x 17,5 cm
ca. 76 Seiten
28 Abbildungen

Juli 2017

ISBN 978-3-944874-67-8 (Deutsch)


/ Wie man aus einer mücke einen Elefanten macht

/ 16 Nationen, darunter bekannte Gesichter: Sunnyi Melles, Charles Schumann, Amelie Fried, Jörg Hube

/ Das besondere Geschenkbuch

/ Ausstellung im Museum für Kommunikation, Berlin (bis 11.6.2017) und im Museum für Kommunikation, Nürnberg (20.7. – 11.9.2017)

»Stille Post« ist ein weltweiter Klassiker – egal, ob man das beliebte Kinderspiel als »Flüsterpost«, »Chinese whispers«, »téléphone arabe«, »passaparola« oder »teléfono estropeado« kennt, die Regeln sind einfach und immer dieselben: hören, verstehen, weitersagen. Genauso funktioniert die Kommunikation von Mensch zu Mensch – zwischen Alt und Jung, Schwarz und Weiß, Mann und Frau. Mit ihrem interkulturellen Fotoprojekt hat Herlinde Koelbl die intimen Momente des Flüsterns und Lauschens mit ihrer Kamera festgehalten. Dazu brachte die renommierte Künstlerin 28 ungleiche Paare zusammen: Frauen, Männer und Kinder aus 16 Nationen, fünf verschiedenen Kontinenten und jeden Alters, darunter auch Prominente wie etwa die Schauspielerin Sunnyi Melles, der Barbesitzer Charles Schumann oder die Moderatorin Amelie Fried. Sie alle flüstern einander Botschaften zu. Dabei versteht jeder etwas anderes und entscheidet individuell, wie er das Gehörte interpretiert und weitergibt. Auch wenn uns als Betrachtern der Inhalt verborgen bleibt: Die in den Schwarz-Weiß-Fotografien dokumentierten Begegnungen offenbaren Vertrauen, das jegliche Sprachbarriere überwindet, kulturelle Unterschiede aufhebt und eine Kette des Verstehens bildet.

Herlinde Koelbl (*1939) ist eine international renommierte Fotokünstlerin und Dokumentarfilmerin, die mehrfach ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem Dr.-Erich-Salomon- Preis (2001), der Goldenen Kamera (2000) und dem Bundesverdienstkreuz am Bande (2009). Sie lebt und arbeitet bei München. Ihre Arbeiten werden weltweit in Ausstellungen gezeigt und sind in zahlreichen privaten wie öffentlichen Sammlungen vertreten.