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James Bishop

Malerei auf Papier

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Texte von Erich Franz, Michael Semff, Molly Warnock

Herausgegeben von Gianfranco Verna und Michael Semff

Übersetzt von John Gabriel und Uta Hasekamp

24 x 34 cm
160 Seiten
86 Abbildungen
Hardcover
Übersetzt von John Gabriel und Uta Hasekamp

erschienen

ISBN 978-3-944874-72-2 (Englisch/Deutsch)

* Alle Schweizer Preise sind unverbindliche Ladenpreise.

/ Umfassender Einblick in das bedeutende OEuvre von James Bishop

/ Lyrisch-abstrakte Malereien auf Papier

James Bishop kann man als den wahren, einzigen noch lebenden Poeten der Malerei seiner Generation bezeichnen. Er hat eine ganz eigene feinsinnige und lyrische Bildsprache geschaffen und beschreibt sich selbst als »abstrakten Expressionisten der ruhigeren Art«. Bishop möchte seine Kunstwerke für sich sprechen lassen und versteht Kunst dabei als eine eigene Sprache: »Künstler sollte man weder sehen noch hören, ausgenommen, natürlich, Opernsänger.« Während James Bishop zu Beginn seines Schaffens eher kräftigere Farben auf großen Leinwänden für sich sprechen ließ, wandte er sich bald Erdtönen und später auch Grautönen in quadratischen, meist unveränderten kleineren Formaten zu. Diese insbesondere bei den Papierarbeiten vereinzelt bereits ab Mitte der Sechzigerjahre einsetzende Tendenz zur Reduktion hielt sich bis in die jüngste Zeit konstant. Fortwährend war Bishop auf der Suche nach einem ästhetischen Gleichgewicht gegensätzlicher Faktoren: Zeichnung und Malerei, Opazität und Transparenz, Fläche und Raum, offene Formen und einfache, tektonische Elemente. In seinen Arbeiten gelingt es ihm auf zwingende Weise, diese gegensätzlichen Kräfte in eine subtile tonale Beziehung miteinander zu verweben und eine miniaturhaft intime Aura zu kreieren. Der Kunstkritiker John Ashbery beschreibt das Werk von James Bishop sehr treffend als »half architecture, half air«.

James Bishop (*1927) lebt und arbeitet seit nunmehr über einem halben Jahrhundert in Frankreich. Er studierte am Black Mountain College (bei Esteban Vicente) und an der Columbia University und sieht sich selbst »als einen Maler, der von Robert Motherwell und später von Barnett Newman, Mark Rothko und Ad Reinhardt ausgehend nach Neuem suchte«. Seine Kunstwerke werden in Einzel- und Gruppenausstellungen international gezeigt und sind in privaten wie öffentlichen Sammlungen weltweit vertreten: The Art Institute of Chicago, Louisiana Museum Humlebæk, Staatliche Graphische Sammlung München, MoMA New York, Centre Pompidou Paris, San Francisco Museum of Modern Art, Kunstmuseum Winterthur, Kunsthaus Zürich u. a.

 

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 Sieveking_Verlag_James_Bishop_Buchcover_h150James Bishop
Malerei auf Papier
 

 

 Sieveking_Verlag_James_Bishop_01_h150James Bishop
Untitled
Ca. 1980
17,2 x 20 cm | Oil and pencil on paper
Photo: J. P. Kuhn, Zürich

 

 

 Sieveking_Verlag_James_Bishop_02_h150James Bishop
Untitled
Ca. 1980
20,5 x 20 cm | Oil on paper
Photo: J. P. Kuhn, Zürich

 

 

 Sieveking_Verlag_James_Bishop_03_h150James Bishop
Untitled
1982
20 x 26 cm | Oil and crayon on paper
Photo: J. P. Kuhn, Zürich