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Nachts schlafen die Spione

Martin Schlüter

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Mit Beiträgen von Klaus Honnef und Niklas Maak


29,4 x 26 cm
ca. 160 Seiten
ca. 120 Abb. in Farbe
Geb. mit Schutzumschlag
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ISBN 978-3-944874-03-6 (Deutsch)


/ Bewegende letzte Einblicke vor der Schließung der BND-Zentrale in Pullach

60 Jahre nach seiner Gründung zieht der Bundesnachrichtendienst (BND) von Pullach nach Berlin um. Große Teile der Zentrale werden künftig abgerissen. Der Fotograf Martin Schlüter durfte das Areal für den BND umfassend und unzensiert dokumentieren. Entstanden ist ein Fotoporträt höchster Klasse, das von der ersten bis zur letzten Aufnahme fasziniert.

Wie ein Spion erkundet der Betrachter bei Nacht Schritt für Schritt eine über Jahrzehnte verschlossene Welt. Hinter Mauern eröffnen sich im künstlichen Dämmerlicht leere Diensträume, soeben verlassene Büros voller historischer Hinweise und erstaunlicher persönlicher Details der Mitarbeiter, die die Bilder nicht zeigen dürfen.

Alles, was der Beobachter auf diesen Fotos entdeckt, muss er hinterfragen: Hält unser medial geprägtes Bild von den Geheimdiensten der Realität stand? Ein seltener Einblick in das Innere einer Behörde, die für Auslandsaufklärung, Spionage und absolute Verschwiegenheit steht.

Martin Schlüter, geb. 1977, fotografiert u. a. für den Spiegel, GEO, mare und die Zeit. 2012 erhielt er als erster Fotograf die Auszeichnung zum CNN Journalist of the Year.

Prof. Klaus Honnef war von 1974 bis 1999 Ausstellungschef im Rheinischen Landesmuseum Bonn. Der Kunstwissenschaftler und Autor zahlreicher Bücher hat seit Beginn der 70er-Jahre, u.a. durch seine Mitarbeit an der documenta 5 und 6, zur Anerkennung der Fotografie im Kontext der bildenden Kunst beigetragen. Seit 2000 schreibt er als freier Kunstkritiker u.a. für Kunstzeitung und Photonews. 2011 erhielt er den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. 

Dr. Niklas Maak, 1972 in Hamburg geboren, leitet das Kunstressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zusammen mit Julia Voss. Für seine Essays erhielt er den George-F.-Kennan-Preis (2009), den Henri-Nannen-Preis (2012) und zuletzt den COR-Preis für Architekturkritik (2014). Er lebt in Berlin.