Temari Sushi

Die Autorinnen Klaudia Iga Pérès und Marianne Pfeffer Gjengedal wagten mit ihrem Buch »Femmetastic. Legendäre Frauen und ihre Lieblingsgerichte« ein Gedankenexperiment. Mit Charme und einer guten Portion Ironie verwandelten sie sich in ihre weiblichen Idole und stellten sich die Frage: Was gibt es zum Essen? Mach mit und lass dich ein auf ein Abendessen á la Liza Crihfield Dalby, Anthropologin und Forscherin über die geheimnisvolle Welt der Geishas. Wir wünschen einen guten Appetit!

PORTIONEN 2

ZUBEREITUNGSZEIT Ca. 60 Minuten

SCHWIERIGKEIT Mittel

Zutaten

  • frischer Fisch, z. B. Lachs oder Heilbutt
  • gekochter, gewürzter Sushireis
  • etwas Rogen
  • Nori-Blätter
  • Wasabi
  • Sojasauce

Zubereitung

Ein Temari war ursprünglich ein kleiner, perfekt in die Hand passender Ball aus Stoff, den Eltern ihren Kindern traditionell zu Silvester schenkten. Es war ein kostbares Geschenk, denn in einer der vielen Stoffschichten war ein Zettel mit einem Wunsch für das Kind versteckt. Was auf dem Zettel stand, blieb geheim. Heute bezeichnet der Begriff auch kleine, hübsche Sushibällchen, die von Hand gerollt werden. Das kostet etwas Zeit und braucht Übung, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Temari-Sushi schmeckt wie normales Sushi, wird aber anders geformt. Ein Stück Klarsichtfolie auf der Arbeitsfläche ausbreiten und 1 kleines Fischfilet darauflegen. Das Filet mit etwas Wasabi bestreichen und darauf 1 Löffel Reis geben. Die Enden der Klarsichtfolie zusammennehmen und so eng verzwirbeln, dass ein kleiner, glatter Ball entsteht. Jetzt die Klarsichtfolie abnehmen und das perfekte Temari-Sushi auf eine Platte legen.
Mit Wasabi und Sojasauce servieren. Man kann sie noch mit essbaren Blüten, Rogen und in Streifen geschnittenen Nori-Blättern garnieren.

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