James Bishop

Malerei auf Papier | Paintings on paper

  • Ein abstrakter Expressionist der ruhigeren Art
  • Umfassender Einblick in das bedeutende Œuvre von James Bishop
  • Lyrisch-abstrakte Malerei auf Papier
  • Zum 90. Geburtstag des Künstlers
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Details

Hrsg. Gianfranco Verna, Michael Semff
Text von Erich Franz, Michael Semff, Molly Warnock
24 x 30 cm, 160 S., 100 Abb.
Hardcover
ISBN 978-3-944874-72-2

Beschreibung
James Bishop kann man als den wahren Poeten der Malerei seiner Generation bezeichnen. Er hat eine ganz eigene feinsinnige und lyrische Bildsprache geschaffen und beschreibt sich selbst als »abstrakten Expressionisten der ruhigeren Art«. Bishop möchte seine Kunstwerke für sich sprechen lassen und versteht Kunst dabei als eine eigene Sprache: »Künstler sollte man weder sehen noch hören, ausgenommen, natürlich, Opernsänger.« Während er zu Beginn seines Schaffens eher kräftigere Farben auf großen Leinwänden für sich sprechen ließ, wandte er sich bald Erdtönen und später auch Grautönen in quadratischen, meist unveränderten kleineren Formaten zu. Diese insbesondere bei den Papierarbeiten vereinzelt bereits ab Mitte der Sechzigerjahre einsetzende Tendenz zur Reduktion hielt sich bis in die jüngste Zeit konstant.

Fortwährend war Bishop auf der Suche nach einem ästhetischen Gleichgewicht gegensätzlicher Faktoren: Zeichnung und Malerei, Opazität und Transparenz, Fläche und Raum, offene Formen und einfache, tektonische Elemente. In seinen Arbeiten gelingt es ihm auf zwingende Weise, diese gegensätzlichen Kräfte in eine subtile tonale Beziehung miteinander zu verweben und eine miniaturhaft intime Aura zu kreieren. Der Kunstkritiker John Ashbery beschreibt das Werk von James Bishop sehr treffend als »half architecture, half air«.

James Bishop (1927-2021) lebte und arbeitete über ein halbes Jahrhundert in Frankreich. Er studierte am Black Mountain College (bei Esteban Vicente) und an der Columbia University und sah sich selbst »als einen Maler, der von Robert Motherwell und später von Barnett Newman, Mark Rothko und Ad Reinhardt ausgehend nach Neuem suchte«. Seine Kunstwerke werden in Einzel- und Gruppenausstellungen international gezeigt und sind in privaten wie öffentlichen Sammlungen weltweit vertreten: The Art Institute of Chicago, Louisiana Museum Humlebæk, Staatliche Graphische Sammlung München, MoMA New York, Centre Pompidou Paris, San Francisco Museum of Modern Art, Kunstmuseum Winterthur, Kunsthaus Zürich u. a.

»Half architecture, half air« so beschreibt Kunstkritiker John Ashbery sehr treffend sein Werk.